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Am 21. Februar gab es das erste Biikebrennen in
Steinberghaff. Trotz einsetzendem Regen hatten alle beteiligten ihren
Spaß.



Was ist eigentlich Biikebrennen?
Der Ursprung des Festes ist unklar. In manchen Dörfern
wird im Feuer eine Strohpuppe, die den Winter symbolisiert, verbrannt.
Es wird vermutet, dass die Leuchtfeuer aus den primitiven Lichtbaken an
den Stränden, die im 17. und 18. Jahrhundert den Seefahrern und
Walfängern als Navigationshilfe dienten, entstanden sind.
Auf der Insel Sylt diente das Biikefeuer hauptsächlich zur
Verabschiedung der Walfänger. Die zurückgebliebenen Frauen zündeten die
Feuer entlang des Strandes an, um den fahrenden Männern noch lange
sicheres Geleit zu geben. Böse Zungen erzählen sich, dieses Signal galt
gleichfalls den dänischen Männern auf dem Festland und sollte ihnen
vermitteln, dass die Inselfrauen nun wieder allein auf dem Hof waren und
Hilfe bei der Arbeit und anderen Dingen benötigten.
Die Strohpuppe wird Petermännchen genannt und hat, so ist die Vermutung,
nichts mit dem Heiligen Petrus, sondern mit dem Papst (also dem
Petrus-Amt) und dem damit verbundenen christlichen Glauben zu tun, der
abgelehnt wurde. Am folgenden Tag, dem 22. Februar, feiert die
katholische Kirche das Fest Kathedra Petri, also den Stuhl des Papstes,
bzw. die Vorrangstellung des Petrus-Amtes, was das Lehramt betrifft. Ein
Zusammenhang des Petermännchens, das in das Biikefeuer geworfen wird,
mit dem Amt des Papstes in Rom liegt somit nahe. Das Biikefeuer besteht
meist aus Weihnachtsbäumen und Gestecken, die bis zum Biikebrennen
aufgehoben werden. Danach gibt es traditionell Grünkohl.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Biikebrennen
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